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4. Mai 2022

Preisentwicklung Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Kanton Obwalden

Erstellt durch IAZI AG

Preisindex für Einfamilienhäuser

Grafik Preisindex für Einfamilienhäuser

Über die letzten 12 Monate betrug die Wertsteigerung für Einfamilienhäuser im Kanton Obwalden 7,6 Prozent. Schweiz: +7,4 Prozent. (Quelle: IAZI AG)

Die Obwaldner Hauspreise sind im Frühjahr 2022 erneut gestiegen. Wer ein Einfamilienhaus im Kanton erwerben möchte, muss per Ende März mit 1,4 Prozent höheren Kaufpreisen rechnen als vor einem halben Jahr. Dies zeigt die Auswertung der aktuellsten Markttransaktionen. Wie hoch die Dynamik auf dem kantonalen Immobilienmarkt nach wie vor ist, wird auch aus Ganzjahresoptik deutlich: Über die letzten 12 Monate betrug die Wertsteigerung 7,6 Prozent. Damit bewegt sich der kantonale Markt im Gleichschritt mit der schweizweiten Entwicklung von 7,4 Prozent.

Bereits während der Corona-Pandemie ist das Interesse an Einfamilienhäusern nach oben geschnellt. Die derzeitige geopolitische Unsicherheit und die wachsende Inflation dürften die Attraktivität von Grund und Boden zusätzlich erhöhen, denn gerade in Krisen wird die Schweiz als sicherer Hafen wahrgenommen. Die wirtschaftliche Erholung und die weiterhin starke Zuwanderung tragen ebenfalls zur wachsenden Nachfrage bei, während das Angebot an Einfamilienhäusern äusserst spärlich ist.

Preisniveaukarte für Einfamilienhäuser

Preisniveaukarte für Einfamilienhäuser

Ein typisches Einfamilienhaus mit 180 m2 Wohnfläche und 600 m2 Grundstück wechselt im Kanton Obwalden für durchschnittlich rund 1,3 Millionen Franken die Hand. (Quelle: IAZI AG)

Das Niveau der Hauspreise ist im Kanton Obwalden generell hoch. Die Vorzüge von Natur und Landschaft, ein solides Wirtschaftsumfeld und die Nähe zu Zentren wie Luzern oder Zug widerspiegeln sich direkt in den Liegenschaftswerten. So wechselt ein typisches Einfamilienhaus mit 180 m2 Wohnfläche und 600 m2 Grundstück für durchschnittlich rund 1,3 Millionen Franken die Hand. Je nach Gemeinde zeigen sich jedoch gewisse Unterschiede. In Sarnen etwa werden für das Musterhaus im Mittel 1,5 Millionen Franken und mehr bezahlt, während in Luzern bereits über 2 Millionen Franken üblich sind.

Wohlgemerkt bedeuten diese transaktionsbasierten Werte nicht, dass auch tatsächlich Objekte zu diesen Preisen verfügbar sind. Ein Blick auf die kantonale Angebotsquote zeigt, dass der Anteil ausgeschriebener Objekte im Kanton äusserst gering ist. Viele Liegenschaften dürften unter der Hand veräussert werden.

Preisindex für Eigentumswohnungen

Grafik Preisindex für Eigentumswohnungen

Die Preise für Eigentumswohnungen legen im Kanton Obwalden innert Jahresfrist um 5,4 Prozent zu. Schweiz: +5,1 Prozent. (Quelle:  IAZI AG)

Die Preise von Eigentumswohnungen im Kanton entwickeln sich mit einer Jahreswachstumsrate von 5,4 Prozent ebenfalls positiv. In den letzten Monaten jedoch scheint die Zahlungsbereitschaft für Stockwerkeigentum nicht mehr gewachsen zu sein. Das Potenzial dieser Wohnform dürfte im Kanton jedoch noch lange nicht ausgeschöpft sein, wie ein Blick auf die Eigentümerquote zeigt: Rund 14 Prozent der Bevölkerung bewohnen eine Eigentumswohnung, während der Anteil der Hauseigentümer mit 34 Prozent mehr als doppelt so hoch liegt.

Das Angebot am Wohnungsmarkt präsentiert sich doch entspannter als im Bereich der Einfamilienhäuser. Grund dafür ist die kontinuierliche Ausweitung des Wohnungsbestands. Ein Grossteil der neuen Einheiten in Mehrfamilienhäusern ist jedoch nicht zum Verkauf bestimmt, sondern zur Vermietung. Dies dürfte sich angesichts mangelnder Anlagemöglichkeiten für institutionelle Investoren nicht so rasch ändern.

Preisniveaukarte für Eigentumswohnungen

Preisniveaukarte für Eigentumswohnungen

Eine typische Musterwohnung mit viereinhalb Zimmern, 140 m2 Wohnfläche und Balkon wird in der Gemeinde Sarnen bereits zu mehr als 1 Million Franken gehandelt. (Quelle: IAZI AG)

Wie stark der Wert von Stockwerkeigentum in den vergangenen Jahren gestiegen ist, führt ein Blick auf die absoluten Zahlen vor Augen. Eine typische Musterwohnung mit viereinhalb Zimmern, 140 m2 Wohnfläche und Balkon wird in Sarnen bereits zu mehr als 1 Million Franken gehandelt. Da für eine Finanzierung mindestens 20 Prozent Eigenkapital notwendig sind, müssen Interessenten für den Erwerb der Musterwohnung also im Minimum über 200’000 Franken einbringen. Aufgrund der Tragbarkeitsregeln ist zudem ein hohes Einkommen nötig.

Doch gibt es noch Gemeinden, in denen ein etwas moderateres Preisniveau herrscht. In Lungern beträgt der mittlere Transaktionspreis für das Musterobjekt weniger als 800’000 Franken, in Kerns rund 850’000 Franken. Aufgrund der gestiegenen Flexibilität bezüglich Arbeitsort – Stichwort Homeoffice – dürften die etwas längeren Pendlerwege für viele Käufer weniger ins Gewicht fallen als zuvor.

Zusammenfassung Preisindex Eigenheime

Grafik Zusammenfassung Preisindex Eigenheime

Die Preise für Wohneigentum haben sich im Kanton Obwalden seit 1998 verdoppelt, wobei Teuerung und Alterung nicht berücksichtigt sind.(Quelle: IAZI  AG)

Wohneigentum im Kanton Obwalden ist mehr wert denn je. Mittlerweile haben sich die Preise seit 1998 verdoppelt, wobei Teuerung und Alterung nicht berücksichtigt sind. Was für Haus- und Wohnungsbesitzer Grund zur Freude ist, stellt jene, die es noch werden wollen, vor grosse Herausforderungen. Aktuell deutet wenig darauf hin, dass sich der Immobilienmarkt rasch entspannen dürfte. Neben dem Mangel an Baulandreserven, der eine substanzielle Ausweitung des Eigenheimangebots verhindert, spielen die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle.

Die durch die Corona-Krise in Gang gesetzte Inflationsspirale lässt die Konsumentenpreise global steigen. Verstärkt wird die wirtschaftliche Unsicherheit durch die Kriegshandlungen in der Ukraine. Das neuerliche Erstarken des Schweizer Frankens zeigt, dass das Land im In- wie im Ausland als sogenannt sicherer Hafen wahrgenommen wird. Dies treibt nicht nur den Wert der Währung, sondern auch die Nachfrage nach Grund und Boden. Die nach wie vor tiefen Zinsen stützen diese zusätzlich.

 

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