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Geschäftsjahr 2020 – Halbjahresbericht

Gutes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr

Die Obwaldner Kantonalbank erzielt ein gutes operatives Ergebnis in den ersten sechs Monaten. Doch die Covid-19-Epidemie hinterlässt im Halbjahresergebnis erste Spuren.

Zinsengeschäft bei Halbzeit deutlich über Vorjahr
Das Zinsergebnis des ersten Semesters 2020 fällt gegenüber 2019 deutlich besser aus. Der Brutto-Erfolg im Zinsengeschäft verzeichnet ein Plus von 1,50 Millionen Franken. Für dieses starke Plus ist der reduzierte Zinsaufwand verantwortlich. Er konnte um über 2 Millionen Franken gesenkt werden. Diese Reduktion kam vor allem dank des aktiven Bewirtschaftens der durch die Schweizerische Nationalbank festgelegten Freigrenze für Negativzinsen zustande. Die Covid–19-Pandemie führt zur Bildung zusätzlicher Wertberichtigungen bei den Kundenausleihungen. Die Folgen der Pandemie für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sind derzeit nur schwer abschätzbar.

Kundenausleihungen Brutto
(in Mio. CHF)

Grafik Kundenausleihungen (brutto) 30.06.2020
Kundenausleihungen 30.06.2020: CHF 3'744 Mio.
Kundengelder (effektiv)
(in Mio. CHF)

Grafik Kundengelder (effektiv) 03.06.2020
Kundengelder 30.06.2020: CHF 3'088 Mio.
 

Wertschriften- und Anlagegeschäft verläuft sehr erfolgreich
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erreicht erwartungsgemäss nicht das ausgezeichnete Vorjahresergebnis. Der Kommissionsertrag des Wertschriften- und Anlagegeschäfts hat sich in der ersten Jahreshälfte 2020 mit einer Zunahme um 235’000 Franken allerdings sehr positiv entwickelt. Beim Kommissionsertrag im übrigen Dienstleistungsgeschäft ist – mit tieferen Erträgen aus der Bargeldabwicklung – der Covid–19-Effekt spürbar.

Börseneinbruch belastet Handelsgeschäft
Stabil zeigt sich im Vorjahresvergleich der Erfolg aus dem Devisengeschäft. Der Börseneinbruch im März wirkt sich jedoch massiv auf die eigenen Wertschriften im Handelsbestand aus. Bis Mitte Jahr konnte dieser Einbruch, insbesondere im Vergleich mit dem Rekordergebnis 2019, nicht wettgemacht werden. Dies zeigt sich am negativen Bewertungserfolg.

Übriger ordentlicher Erfolg bricht ein
Die Auswirkungen des Börseneinbruchs im März belasten auch das Ergebnis im übrigen ordentlichen Erfolg. Die tieferen Börsenkurse führen bei den eigenen Finanzanlagen zu Buchverlusten. Die vor der Covid–19-Krise mit gezielten Verkäufen realisierten Kursgewinne können diese Verluste nicht ausgleichen.

Kosten erwartungsgemäss tiefer
Der Geschäftsaufwand liegt mit 16,13 Millionen Franken 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies entspricht den Erwartungen. Zusätzliche Kosten verursachte das Umstellen des Bankbetriebes auf den Krisenmodus aufgrund von Covid–19. Externe Büroräumlichkeiten wurden gemietet und ergänzende IT-Komponenten angeschafft. Die Absagen von Bank- und Sponsoringanlässen wegen der Pandemie führen wiederum zu Kosteneinsparungen. Die Cost-Income-Ratio, der Geschäftsaufwand im Verhältnis zum Bruttoerfolg, ist im ersten Halbjahr auf 60,47 Prozent angestiegen, was vor allem auf den Börseneinbruch im März zurückzuführen ist.

Halbjahresgewinn unter Vorjahr
Der ausgewiesene Halbjahresgewinn beträgt 6,88 Millionen Franken. Er fällt somit gegenüber 2019 um 11,8 Prozent tiefer aus. Für 2020 muss mit einer unter dem Vorjahr liegenden Dividende auf dem Partizipationsschein gerechnet werden. Die Partizipationsschein-Rendite dürfte jedoch Ende Jahr bei guten 3 Prozent liegen.

Operatives Geschäft läuft gut

Starkes Wachstum der Bilanz
Die Bilanzsumme wächst in der ersten Jahreshälfte 2020 um 400,80 Millionen Franken. Die Zunahme um 7,7 Prozent ist als starkes Wachstum zu werten. Der grösste Teil mit 275 Millionen Franken entfällt dabei wegen Liquiditätsmassnahmen auf die Flüssigen Mittel.

Kundenausleihungen legen deutlich zu
Der erzielte Zuwachs von rund 115 Millionen Franken bei den Kundenausleihungen vor Wertberichtigungen kann als gesundes und sehr erfreuliches Wachstum gewertet werden. Der Bruttobestand der Kundenausleihungen beläuft sich Mitte Jahr auf 3,744 Milliarden Franken. 75 Prozent steuern die Hypothekarforderungen zum Wachstum bei, insbesondere die Festdarlehen mit einer Zunahme von rund 80 Millionen Franken. Die übrigen 25 Prozent entfallen auf die Forderungen gegenüber Kunden. Darin sind über 250 Covid–19-Kredite mit einem Gesamtvolumen von 46,59 Millionen Franken enthalten.

Effektive Kundengelder mit starkem Plus
Die effektiven Kundengelder legen in den ersten sechs Monaten um satte 4,0 Prozent zu. Das Wachstum um rund 120 Millionen Franken verteilt sich auf fast alle Kontoprodukte. Nur vereinzelt werden Negativzinsen verlangt, um den Geldzufluss zu begrenzen. Erwartungsgemäss hat sich der Bestand an Kassenobligationen erneut reduziert.

Bilanzsumme
(in Mio. CHF)

Grafik Bilanzsumme 30.06.2020
Bilanzsumme 30.06.2020: CHF 5'617 Mio.
Cost-Income-Ratio
(in %)

Grafik Cost-Income-Ratio 30.06.2020
Cost-Income-Ratio 30.06.2020: 60,47 Prozent
 

Fundamt bleibt sehr stabil
Das Eigenkapital entspricht 8,53 Prozent der Bilanzsumme und beläuft sich per 30. Juni 2020 auf 479,35 Millionen Franken. Dieser Wert bestätigt, die Obwaldner Kantonalbank ist eine gut kapitalisierte und sehr stabile Bank.

Auf Kurs im Schatten von Covid–19

Die Obwaldner Kantonalbank ist im Jahr 2020 operativ gut unterwegs. Wachstumsmöglichkeiten für das zweite Semester sind vorhanden. Wie sich jedoch die Covid–19-Pandemie auf die Wirtschaft auswirken wird, ist derzeit schwer absehbar. Aufgrund dieses Unsicherheitsfaktors muss für 2020 von einem tieferen Jahresergebnis als im Vorjahr ausgegangen werden.

Obwaldner Kantonalbank
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