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Geschäftsjahr 2022

Obwaldner Kantonalbank bei Jahreshälfte auf Kurs

Die Obwaldner Kantonalbank präsentiert nach den ersten sechs Monaten im Berichtsjahr ein gutes Ergebnis. Bei Jahreshälfte weist sie ausgezeichnete Erträge im operativen Geschäft und ein gesundes Wachstum in der Bilanz aus. In politisch wie wirtschaftlich unruhigen Zeiten ist die Bank auf Kurs.

Zinsengeschäft

Der Netto-Erfolg im Zinsengeschäft von 27,19 Millionen Franken übertrifft den Vorjahreswert um 6,6 Prozent.

Kommissionsertrag

Der Kommissionsertrag im Wertschriften- und Anlagegeschäft erreicht mit 3,52 Millionen Franken ein Plus von 9,11 Prozent gegenüber dem Jahr 2021.

Geschäftsaufwand

Die Kosten fallen im Vorjahresvergleich mit 17,58 Millionen Franken um 6,4 Prozent höher aus.

Der Vorjahresvergleich zeigt, dass die Obwaldner Kantonalbank in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres im operativen Geschäft sehr gut gearbeitet hat. Negativ zu Buche schlagen Bewertungsverluste aufgrund der Börsenentwicklung.

Sehr zufrieden mit Zinsengeschäft

Der wichtigste Ertragspfeiler der Bank, das Zinsengeschäft, hat sich im ersten Semester 2022 positiv entwickelt. Der Brutto-Erfolg im Zinsengeschäft ist um 1,4 Prozent gestiegen. Das professionelle Bewirtschaften der durch die Schweizerische Nationalbank festgelegten Freigrenze für Negativzinsen hat einen grossen Teil dazu beigetragen. Negativzinsen zahlen bei der Obwaldner Kantonalbank fast ausschliesslich institutionelle Kunden.

Eine sehr erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei den Wertberichtigungen, um mögliche Kreditausfälle zu tragen. Das aktive Bewirtschaften der Risikopositionen führt zur Auflösung von Wertberichtigungen in der Höhe von 1,6 Millionen Franken.

Trotz eines tieferen Wachstums der Kundenausleihungen erwirtschaftet die Obwaldner Kantonalbank mit 27,19 Millionen Franken einen um 6,6 Prozent höheren Netto-Erfolg im Zinsengeschäft gegenüber der Vorjahresperiode. Die Zinsentwicklung spielt hierbei im ersten Semester 2022 nur eine marginale Rolle.

Individuelle Beratung zahlt sich aus

Um 5,6  Prozent gestiegen sind die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Die Ertragssteigerung ist zurückzuführen auf höhere Erträge aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft sowie dem übrigen Dienstleistungsgeschäft.

Im Anlagegeschäft – insbesondere im Private Banking – steigert die Bank trotz der herausfordernden Situation an den globalen Finanzmärkten die Erträge. Ein Beweis für das grosse Vertrauen der Anlagekundschaft und für das Know-how der Anlagespezialistinnen und ‑spezialisten des Private Bankings. Zudem können entgegen der vorherrschenden Marktstimmung Neugelder akquiriert werden.

Beim übrigen Dienstleistungsgeschäft wirkt sich das erweiterte Angebot der Familien- und Erbrechtsberatung positiv auf den Ertrag aus. Die grosse Nachfrage nach dieser Beratung zeigt, dass diese Dienstleistung einem echten Kundenbedürfnis entspricht.

 

Kundenausleihungen (brutto)
(in Mio. CHF)

Diagramm Kundenausleihungen (brutto) 30.06.2022
Kundenausleihungen 30.6.2022: 3'953 Mio. CHF
Kundengelder (effektiv)
(in Mio. CHF)

Diagramm Kundengelder (effektiv) 30.06.2022
Kundengelder (effektiv) 30.6.2022: 3'321 Mio. CHF
 

Börsenentwicklung führt zu Bewertungsverlusten

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft partizipiert mit 4,54 Millionen Franken am Geschäftserfolg. Steuerten das Handelsgeschäft und der übrige ordentliche Erfolg im Vorjahr noch einen beachtlichen Ertrag zum Geschäftserfolg bei, sind beide Positionen am Semesterende des Berichtsjahres von der negativen Börsenentwicklung gezeichnet. Die Obwaldner Kantonalbank muss im Handelsgeschäft Bewertungsverluste bei den eigenen Wertschriften hinnehmen. Die starken Erträge aus dem Devisen- und Notenhandel können diese nicht ausgleichen. Zudem verzeichnet die Bank auch Bewertungsverluste bei den eigenen Finanzanlagen, was sich im Übrigen ordentlichen Erfolg widerspiegelt.

Kostenentwicklung stabil gehalten

Der Geschäftsaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 6,4 Prozent auf 17,58 Millionen Franken. Sowohl der Personal- wie auch der Sachaufwand fallen erwartungsgemäss höher aus, wobei sich diese Entwicklung im zweiten Semester abschwächen dürfte. Die Obwaldner Kantonalbank ist effizient unterwegs, wie das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag zeigt: Die Cost-Income-Ratio beträgt 55,7 Prozent.

 

Cost-Income-Ratio
(in Prozent)

Diagramm Cost-Income-Ratio 30.06.2022
Cost-Income-Ratio 30.6.2022: 55,66 Prozent
Bilanzsumme
(in Mio. CHF)

Diagramm Bilanzsumme 30.06.2022
Bilanzsumme 30.6.2022: 6'198 Mio. CHF
 

Ergebnis entspricht den Erwartungen

Der Geschäftserfolg, eine Kennzahl der operativen Leistung, beträgt 10,33 Millionen Franken. Er ist deutlich unter dem Rekordwert des Vorjahres, aber entspricht den Erwartungen. Die Obwaldner Kantonalbank wirtschaftet im operativen Geschäft sehr gut. Hingegen wirken sich die Bewertungsverluste aufgrund der Börsenentwicklung negativ auf das Ergebnis aus.

Gesundes Wachstum erzielt

Die Bilanzsumme ist im ersten Semester 2022 um knapp 200 Millionen Franken gewachsen. Davon entfallen rund 131 Millionen Franken auf die Finanzanlagen. Dieses Wachstum ist auf die interessante Renditeentwicklung bei Anlagen in Obligationen zurückzuführen.

Mit einem Volumen von über 3,6 Milliarden Franken Hypothekarforderungen ist die Obwaldner Kantonalbank die bedeutendste Hypothekarbank im Kanton. Die Kundenausleihungen haben in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres um über 42 Millionen Franken zugenommen. Sie belaufen sich per Mitte  2022 auf rund 4 Milliarden Franken.

Das Eigenkapital per 30. Juni 2022 beträgt 514,23 Millionen Franken. Das entspricht 8,3 Prozent der Bilanzsumme. Ein Wert, der für das gesunde Fundament der Bank steht.

Ausblick Jahresergebnis 2022

Die Obwaldner Kantonalbank ist bei Jahreshälfte auf Kurs. Im zweiten Semester wird der Ertrag aus dem aktiven Bewirtschaften der durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) festgelegten Freigrenze für Negativzinsen wegfallen – mit Auswirkungen auf den Brutto-Erfolg im Zinsengeschäft. Die Bilanzsumme wird sich parallel zu den SNB-Guthaben entwickeln. Die Pipeline der Kreditgeschäfte ist für das zweite Semester gut gefüllt. Weiterhin volatil, aber eher positiv dürfte sich die Entwicklung der Börse präsentieren. – Es sind unruhige Zeiten. Die Covid-19-Pandemie mit all ihren Begleiterscheinungen und wirtschaftlichen Nachwehen ist nach über zwei Jahren noch nicht ausgestanden. Der Inflationsdruck steigt. Geopolitische Spannungen halten an. Trotz alldem blickt die Obwaldner Kantonalbank zuversichtlich dem weiteren Verlauf des Berichtsjahres entgegen.


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