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9. Januar 2021

Wirtschaftlicher Optimismus für 2021

Obwohl die Coronapandemie anhält, blicken wir optimistisch in das neue Jahr. Erste Länder haben mit dem Impfen begonnen und erhoffen sich eine schrittweise Normalisierung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens.

Pandemie weiterhin nicht unter Kontrolle
Die Covid-19-Pandemie hat die Welt noch immer fest im Griff und verursacht weiterhin grosses menschliches und wirtschaftliches Leid. Nach wie vor nehmen global die Neuinfektionen zu und Hospitalisierungen sowie Todesfälle erreichen neue Höchstwerte. In Europa, wo die Pandemie besonders heftig grassiert, wurden deshalb vielerorts weitreichende Lockdowns verordnet, welche die wirtschaftliche Erholung weiter in die Zukunft verschieben werden. Auch in den USA zeichnet sich ein wirtschaftlicher Tempoverlust ab. Weiterhin ausgesprochen günstig verläuft die konjunkturelle Erholung in China. Als einziges Land der G-20 wird China 2020 eine positive Wachstumsrate beim Bruttoinlandsprodukt verzeichnen. 

Optimistischer Blick ins Jahr 2021
Trotz der vielerorts anhaltend schwierigen Situation rund um das Coronavirus fällt der Blick ins Jahr 2021 zuversichtlich aus. Das Vorliegen wirkungsvoller Impfstoffe ist ein eigentlicher «Game Changer» in der Pandemie. Vieles hängt davon ab, wie rasch und umfangreich geimpft werden kann und ob damit die Neuinfektionen sinken und das Gesundheitswesen entlastet wird. Bereits haben erste Länder mit der Impfung gegen Covid-19 begonnen und viele Staaten dürften in Kürze folgen. Die verfügbaren Impfstoffmengen sollten ausreichen, um in den ersten Monaten des neuen Jahres die besonders gefährdeten Personen und deren Umfeld sowie das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakten relativ rasch zu impfen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Die zunehmende Immunisierung der Bevölkerung erlaubt eine schrittweise Rückkehr zu einem wieder normaleren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. 

Geld- und Fiskalpolitik unterstützen Konjunkturerholung 
Unterstützt durch eine anhaltend und ausserordentlich expansive Geld- und Fiskalpolitik wird die wirtschaftliche Erholung im Laufe des Jahres deutlich an Fahrt gewinnen. So haben jüngst sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank und die japanische Notenbank ihre Versprechen einer noch lange andauernden ultraexpansiven Geldpolitik bekräftigt und die quantitative Lockerungspolitik mittels grossangelegten Wertpapierkäufen sogar nochmals verstärkt. Die äusserst günstigen Finanzierungsbedingungen werden somit weiterhin Bestand haben. In den USA sind sie beispielsweise so locker wie nie zuvor. Der wirtschaftliche Optimismus für 2021 widerspiegelt sich auch in den aktuellen Finanzmarktumfragen. So sind die Konjunkturerwartungen der Investoren und Finanzmarktexperten zuletzt deutlich gestiegen – und zwar über alle Regionen. Auch die Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die Erholung der Weltwirtschaft wird unseres Erachtens ab dem 2. Quartal 2021 zusehends an Fahrt gewinnen. Die hohe Sparquote der privaten Haushalte dürfte eine gute Basis für ein starkes Wachstum der Konsumausgaben sein, insbesondere in den Bereichen, die stark unter der Pandemie gelitten haben, wie etwa der Tourismus oder die Veranstaltungsbranche.

Kaum Alternativen zu Aktien
Infolge der wirtschaftlichen Erholung dürften die Renditen von Obligationen leicht steigen. Die Notenbanken werden aber weltweit dafür sorgen, dass das Zinsniveau insgesamt niedrig bleibt. Mit einer starken Erholung im Jahr 2021 rechnen wir hingegen bei den Unternehmensgewinnen, was die hohe Bewertung der Aktienmärkte etwas relativiert. Insgesamt dürften auch 2021 nur sehr beschränkt Alternativen zu Aktien bestehen. Allerdings darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Gang der Finanzmärkte holprig bleibt, solange die Pandemie nicht unter Kontrolle ist. Die kürzlich aufgetauchte Virusmutation in Grossbritannien und Südafrika, die deutlich ansteckender sein soll, ist ein Weckruf in diese Richtung.

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