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22. Juli 2021

Obwaldner Kantonalbank mit starkem Ergebnis im ersten Halbjahr

Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) präsentiert bei Jahreshälfte ein ausgezeichnetes Ergebnis. Ein gesundes Wachstum, das ausserordentliche Börsenhalbjahr und die stabile Kostenentwicklung prägen die ersten sechs Monate. Der Geschäftserfolg fällt mit 18,14 Millionen Franken deutlich höher als im Jahr 2020 aus.

Da sich im Jahr 2020 die Covid–19-Krise und der damit einhergehende Börseneinbruch entscheidend auf das letztjährige Halbjahresergebnis der Bank auswirkten, ist ein direkter Vergleich hinfällig. Der Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2019 zeigt jedoch, dass das erste Semester des Berichtsjahres für die OKB äusserst erfreulich verlaufen ist. «Mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr sind wir sehr zufrieden. Der Höhenflug der Börse hat sich besonders positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Auch zeigt sich, dass unser Angebot der Spezialberatungen für Pensionierungsplanungen sowie Vorsorgeanalysen und auch die erweiterte Rechtsberatung einem echten Kundenbedürfnis entsprechen», sagt CEO Bruno Thürig.

Sehr zufrieden mit Zinsengeschäft

Der wichtigste Ertragspfeiler der Bank, das Zinsengeschäft, hat sich im ersten Semester 2021 positiv entwickelt. Der Brutto-Erfolg im Zinsengeschäft ist um 2,7 Prozent gestiegen. Das aktive Bewirtschaften der durch die Schweizerische Nationalbank festgelegten Freigrenze für Negativzinsen hat einen grossen Teil dazu beigetragen. Negativzinsen zahlen bei der OKB fast ausschliesslich institutionelle Kunden, nur in ganz seltenen Fällen Privat- und Firmenkunden.

Nach dem Vorsichtsprinzip hatte die Bank im Vorjahr Wertberichtigungen gebildet, um mögliche Kreditausfälle wegen der Pandemie zu überbrücken. Diese wurden weiter erhöht, trotzdem verbesserte sich die Risikosituation insgesamt leicht.

Börse beflügelt Anlagegeschäft

Um 7,8 Prozent gestiegen sind die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dieses partizipiert mit 4,30 Millionen Franken am Geschäftserfolg. Weitere 6,68 Millionen Franken Ertrag steuern das Handelsgeschäft und der übrige ordentliche Erfolg zum Geschäftserfolg bei. Dieser ist auf das ausserordentlich gute Börsenhalbjahr zurückzuführen. Im Vergleich mit dem Rekordjahr 2019 bewegt sich der Handelserfolg mit 3,17 Millionen Franken zur Jahreshälfte ebenfalls auf hohem Niveau.

Kostenentwicklung stabil gehalten

Der Geschäftsaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent auf 16,53 Millionen Franken. Ein durchschnittlich höherer Personalbestand wirkte sich auf die Personalkosten aus. Wegen der Pandemie erst im Jahr 2021 realisierte Projekte führten auch im Sachaufwand zu einer leichten Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr. Das gute Kosten-Ertrags-Verhältnis beweist die hohe Effizienz der Bank.

Gesundes Wachstum im Kerngeschäft

Ähnlich wie im Jahr 2020 ist die Bilanzsumme im ersten Semester 2021 um über 400 Millionen Franken gewachsen. Davon entfallen rund 340 Millionen Franken auf die flüssigen Mittel. Mit einem Volumen von über 3,5 Milliarden Franken ist die OKB die bedeutendste Hypothekarbank in Obwalden. Das Wachstum im Kerngeschäft ist mit rund 76 Millionen Franken respektive 2,2 Prozent praktisch gleich hoch wie in der Vorjahresperiode. Um 300 Millionen Franken zugenommen hat auch das Volumen der Kundeneinlagen. Sie belaufen sich per Mitte 2021 auf 4,4 Milliarden Franken.

Das Eigenkapital per 30. Juni 2021 beträgt 502,79 Millionen Franken. Das entspricht 8,5 Prozent der Bilanzsumme. Ein Wert, der für das gesunde Fundament der Bank steht.

Ausblick Jahresergebnis 2021

Der bisherige Geschäftsverlauf lässt auf ein sehr gutes Jahresergebnis 2021 schliessen, auch wenn das zweite Semester schwächer als das erste ausfallen wird. Einerseits fallen die Dividendenerträge aus Beteiligungspapieren hauptsächlich im ersten Halbjahr an, andererseits zeichnet sich bei der Börsenentwicklung eine «Normalisierung» ab.

Derzeit nicht abzusehen ist, wie sich die Covid–19-Lage in der Schweiz im Herbst entwickeln wird. Die Pandemie ist somit ein grosser Unsicherheitsfaktor, der das Jahresergebnis der OKB massgeblich beeinflussen kann.

 

Obwaldner Kantonalbank in Zahlen

in Millionen Franken 30.06.2021 Veränderung
Bilanzsumme  5‘951,44 +7,8%
Kundenausleihungen (brutto) 3‘871,94 +2,0%
Kundengelder (effektiv)  3‘339,80 +5,3%
Eigenkapital 502,79  +1,3%
Brutto-Erfolg Zinsengeschäft 25,26  +2,7%
Geschäftsaufwand  -16,53  +2,5%
Halbjahresgewinn  7,80  +13,4%

 

Die detaillierten Zahlen sind im Halbjahresbericht per 30. Juni 2021 aufgeführt.

 

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Beatrix Küchler
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